Fernsehsitzung "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim

Schon zum 18. Mal aktiv dabei waren die Allersberger Flecklashexen mit Hexenmeister Andreas Grzyb an  der Spitze, der in bewährter Weise die Verbindung zur Regie aufrecht hielt. Die jahrelange Erfahrung der  Hexentruppe zahlt sich aus und ist wichtig, denn alles muss genau stimmen und passen. Wie das Amen  zur Kirche gehören die Hexen zur Fastnacht in Franken, versichert Regisseur Thomas Meißner vom  Bayerischen Rundfunk begeistert.

Auch ein paar Neulinge mischten sich unter die „Fernsehprofis“ der Hexentruppe. Es ist schon etwas Besonderes, hier mitmachen zu dürfen, waren sie sich einig, nach dem reibungslos verlaufenen Generalprobe locker auf die Livesendung wartend. Völlig durchgeschwitzt waren sie am Ende, denn im Saal ist es heiß und in den Flecklaskostümen und unter den Holzmasken rinnt der Schweiß in Strömen. Die Begeisterung und Freude aber stand ihnen trotzdem in den Gesichtern geschrieben.  „Das war phänomenal, Veitshöchheim ist Spitze, der absolute Höhepunkt des Jahres“.

Im Rampenlicht stand bei der Superschau der Karnevalisten, die jeder Zweite in Bayern anschaute auch  Norbert Saurborn, der Vorsitzende des Allersberger Faschingskomitees. Er war mit weiteren Akteuren  auf der Elferratstribüne vertreten und hatte seinen Platz neben Sitzungspräsident Bernd Händel, dem  Präsidenten des Fastnachtsverbandes Franken, Bernhard Schlereth und dem Vizepräsidenten des  Fastnachtsverbandes und Ehrenpräsidenten des Rother Carneval Verein, Werner Kilian aus Roth.

 

 

 

Zunächst nur an der Frau an seiner Seite erkennen viele Markus Söder, alias Zauberer Gandalf, der sich mit den Flecklashexen gleich einem Erinnerungsfoto stellt. „Wenn in der Gesundheitspolitik schon nichts mehr geht, dann muss halt ein Zauberer her“, sagt unserem Mitarbeiter der bayerische Gesundheitsminister, umringt von einem Heer an Fotografen und Journalisten, dass das immer größer werdende Interesse der Medien widerspiegelte.

Erst am Dienstag erhielt der Ehrenpräsident des Allersberger Faschingskomitees Willy Bittner von Frankenpräsident Bernhard Schlereth den Anruf, dass er zum 22. Mal in Veitshöchheim mit seiner Frau Marlene dabei sein darf. Bittner kennt Gott und die Welt, von allen Seiten wird er begrüßt und gleich hat er für jeden ein paar Fotos vom Vorjahr parat. „Hallo Willy“, ruft ihm auch der Star des Abends, Michl Müller schon von weitem zu. Seinen Song „Sex ist nicht alles“ muss er als die Fernsehzuschauer längst ausgeblendet sind, nochmals für den begeisterten Ministerpräsidenten singen, der dazu auf der Bühne rockt und tanzt. Horst Seehofer erhält von Bittner nicht nur einige schöne Bilder, er wird von der Hexenschar mit Norbert Saurborn auch mit dem Allersberger Sessionsorden dekoriert und natürlich darf auch ein Gruppenbild nicht fehlen.

Es stimmt: „Frankens Fastnacht lebt, wenn Veitshöchheim bebt“.                                                            

Text: Josef Sturm

Session 2009/2010

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